Gedanken zum Eklat rund um Patrick Fischer
„Du hast einem SRF-Journalisten vertraut. Zum Dank hat er dein ‚Leben‘ ruiniert“.
Es sind notabene dieselben Personen, denen IHR auch vertraut habt. Es sind dieselben Leute, die Euch vor der SRG-Abstimmung landauf, landab, Glauben machen wollten, wie relevant die Ablehnung der Initiative sei. Sie haben von Demokratiegefährdung, vom Ende als Nation Schweiz, geredet und geschrieben.
IHR habt die aufgetischten ‚Schauermärchen‘ geglaubt und diesen Leuten vertraut!
Nun schwappt eine große Welle der Solidarität für Patrick Fischer übers Land. Unterschriften für eine Petition werden gesammelt – Empörung macht sich breit.
Leider zu spät, denn ein ‚JA‘ zur Initiative wäre ein Anfang gewesen.
Schade, Chance verpasst – Eure Gutgläubigkeit wurde missbraucht. Das tut mir leid!
Nun, wie könnte, denn eine angemessene Solidaritätsbekundung unsererseits aussehen? Ganz zu schweigen, ob es überhaupt an uns ist zu reagieren.
Mir kommen spontan zwei Möglichkeiten in den Sinn:
1. Da Patrick Fischer nicht mehr als Trainer an der WM teilnehmen darf, nehmen auch alle Fans, aus Solidarität zum Trainer, NICHT teil. Alle CH-Nati-Fans bleiben der WM, aus Solidarität, fern.
2. Ich könnte mir vorstellen, dass auch die Spieler an dieser frühzeitigen Entlassung Anstoß genommen haben. Nun, werte Nati-Spieler, dann geht auch ihr, aus Solidarität, NICHT zu den Spielen! Meldet euch ab!
So könnte ‚echte‘, ‚authentische‘ Solidarität aussehen.
Nur, wenn es MICH persönlich ‚etwas kostet‘, kann Solidarität wieder zu einer wirkmächtigen Kraft werden.
“Ich zeige meine aufrichtige Loyalität”!
Alles andere ist ‚Gratis-Mut‘!
Davon gibt es mittlerweile zu viel in diesem Land.