Schamlos
Gross war das Gejammer über die angedrohten US-Zölle. Was wurde alles über diesen ‚Troll‘ von Präsidenten in den hiesigen Medien geschrieben, anlässlich seiner geäußerten Ungerechtigkeit in Sachen Exportüberschuss der Schweiz im Warenverkauf mit den USA. Er packte den Zollhammer aus und die CH-Medien und Politiker wetterten und wehklagten über diese Maßnahme. Es wimmelte landauf, landab nur so von abschätzigen Bemerkungen.
An Einseitigkeit ist diese Berichterstattung einmal mehr kaum zu überbieten, oder würde Blindheit es besser beschreiben?
Was macht denn die EU mit der Schweiz?
Die EU-Führung fordert die dreisten Milliardenzahlungen ohne jegliche wirtschaftliche Begründung – im Gegensatz zu Trump.
Brüssel will unser Geld, einfach deshalb, weil es den EU-Markt gebe und die Schweiz vom Binnenmarkt profitiere – man tut so, als profitiere die EU nicht auch von der Schweizer Wirtschaft!
Null Marktverständnis.
Auch nicht von unseren Medien, die über diese Schamlosigkeit der EU gegenüber der Schweiz nicht einmal berichten. Im Gegenteil, die braven Journalisten nicken diese Dreistigkeit auch noch ab und zeigen Verständnis.
Grauenhaft!
Bereits seit dem Jahr 2007 zahlen wir ‚Kohäsionsmilliarden‘ – institutionell eingerichtet, plus 130 Millionen pro Jahr bis Inkrafttreten der EU-Anbindung und danach gegebenenfalls weitere 350 Millionen Franken jährlich.
Die mediale Propaganda, dass das eben notwendig sei für den Zugang zum EU-Binnenmarkt, wird uns seit Jahren wiederholt und gebetsmühlenartig eingetrichtert.
Ich mag diese Lügen nicht mehr hören!
Dabei geht es eben nicht um Marktzugang für die Wirtschaft, sondern um den Zugang der Politiker und Funktionäre zum internationalen Politbetrieb.
Ich finde: Schamlos eingeforderte Milliardenzahlungen für eine Brüsseler Wohlfühlzone der Diplomatie, Verwaltung und NGO-Filz!
Ich will das nicht.
Für mich immer wieder frappant festzustellen, wie entsetzt sich Medien und Politik über das Vorgehen Trumps zeigen, den schamlosen Zugriff der EU-Fans auf das Geld der Schweizer, aber mit keinem Wort, weder erwähnen, noch kritisieren.